Verfolgen Sie die Reise des Quellwassers von der Quelle bis zur Mündung!

Bei Olympia bildet eine Fackel das symbolische Zeichen der Zusammengehörigkeit, beim Zweiten Internationalen Elbebadetag ist es das Wasser von der Elbequelle in Tschechien.

 

Das Organisationsteam des Elbebadetags startete am Freitag, den 8. Juli 2005 an der Elbequelle im tschechischen Spindleruv Mlyn mit einigen hundert Litern Elbquellwasser, um es den Organisatoren der lokalen Badefeste zu überbringen.

 

Geplante Haltestellen an der Elbe sind:

  • Dresden, (8.7.): Hauptbahnhof, 17:52 Ankunft des Eurocity aus Prag
  • Torgau (9.7.): Loswiger Weg (am Hafen) um 15:00 Uhr
  • Magdeburg (10.7.): Am Domfelsen, 11:00 Uhr (Schleinufer gegenüber der alten Stadtmauer (Elbhochufer)
  • Wittenberge (10.7.): Am Sportboothafen, 14:30 Uhr
  • Hamburg (12.7): Hauptbahnhof, 10:31 Uhr, Ankunft des ICE aus Berlin 
  • Otterndorf (13.7.): an der Mündung in die Nordsee

 

 

Das Quellwasser ist am Ziel

Das Quellwasser ist am Ziel. Die Elbe mündet nach über 1.000 km in die Nordsee.

Stimmungsbilder aus York und Otterndorf

Hamburg Hauptbahnhof, 12. Juli 2005

Das Quellwasser wurde von Peter Westenberger, Deutsche Bahn AG, und Professor Harald Kächele, Bundesvorsitzender der Deutschen Umwelthilfe e.V. am Hamburger Hauptbahnhof an Roberto Epple, direktor des european Rivers Network und Initiator des Elbebadetags, feierlich übergeben.

 

Im Anschluss daran wurde es zur Pressekonferenz im Verlagshaus Gruner + Jahr überbracht.

 

 

Impressionen aus Neu-Bleckede, Dömitz, Amt Neuhaus, Winsen

Dömitz, Amt Neuhaus, Bleckede, Winsen, 11. Juli 2005

Das Organisationsteam wurde an allen Badestellen freudig begrüßt. In historischen Badekostümen, in Anwesenheit der örtlichen Honoratioren und der regionalen Presse.

 

In Amt Neuhaus wurde das Quellwasser in die Taufkanne gegossen. Dort werden im Juli zwei Neugeborene von Pastor Härke getauft: Lina Elisa Härke und Lena Grabenstein. Wir gratulieren den Eltern zum Nachwuchs!

Dompfarrer Quast gießt Quellwasser der Elbe in das Taufbecken des Doms

Madgeburg 10. Juli 2005

Angela Stephan von der Bürgerinitiative Pro Elbe und Oliver Wendenkampf als Mit-Organisator empfingen das Quellwasser am Domfelsen.

 

 

Wittenberge - Elbebadetag am 10. Juli 2005

In Wittenberge wurden die Elbschwimmer beim Elbebadetagsfest mit Quellwasser getauft.

Torgau, Strehla, Coswig, 9. Juli 2005

Ãœbergabe des Quellwassers am Dresdner Hauptbahnhof am 8. Juli 2005 um 18:25 Uhr

Dresden Hauptbahnhof 8. Juli 2005 - 18:25 Uhr

Das Quellwasser der Elbe wurde mit folgendem Wortlaut übergeben:

 

"Die Elbe unterliegt vielfachen Gefährdungen, bis sie nach über 1.000 km in die Nordsee mündet.

 

Auch wenn sich die Wasserqualität der Elbe in den letzten Jahren drastisch verbessert hat, bedarf es noch enormer Anstrengungen, um die ehrgeizigen Ziele zur Gewässergüte und zum möglichst naturnahen Zustand unserer Flüsse zu erreichen, die sich die Mitgliedsstaaten der Europäischen Union bis 2015 gesetzt haben.

 

Wir übergeben Ihnen hiermit reinstes Quellwasser der Elbe, um die Zusammengehörigkeit der Elbanlieger von der Quelle bis zur Mündung und ihre wechselseitige Verantwortung sichtbar zu machen.

 

Das Projekt „Lebendige Elbe“ wünscht Ihnen ein lebendiges und fröhliches Elbebadetagsfest 2005!"

Elbquelle Spindleruv Mlyn 8. Juli 2005 - 08:00 Uhr

Es regnet und ist kühl an der Elbquelle im Nationalpark Riesengebirge

Am frühen Morgen des 8. Juli, 08:00 Uhr, befüllte ein Organisationsteam des Elbebadetags Kanister und stilvolle Amphoren, um die zu den Veranstaltern der Badefeste zu überbringen. Es regnete in Strömen und war zu kalt, um die Füße in das reine Quellwasser zu strecken.

 

Vlastik Karlik, Vice-Chairman of Arnika: "I hope, that the bad weather will mean the good weather at the bathing places."  Vlastik ist Projektparter in Tschechien und zuständig für die Organisation der Badefeste in Tschechien. Er half Ines Wittig und Joachim Globisch, Deutsche Umwelthilfe, bei der Befüllung der Gefäße und nahm einige Kanister mit für die tschechischen Badefeste.

 

Danken möchten wir der Nationalparkverwaltung im Riesengebirge, ohne deren Unterstützung diese Aktion nicht möglich gewesen wäre!